Das Ende der Trennung

Amokläufe, Krieg, große und kleine Gewalttaten direkt von deiner Haustüre und rund um den Globus. Wie leicht ist es, die Verantwortung bei diesem einen oder jener anderen zu sehen. Doch niemand handelt losgelöst vom großen Feld des Bewusstseins. Alle, auch die Menschen, die du am meisten ablehnst, sind miteinander verbunden.

Mit dem Finger auf andere zu zeigen, Täter zu benennen, Gründe zu eruieren – macht vor allem eins: Es hält die Trennung aufrecht. So lange es in deinem Geist diese und jene, dich und die anderen, gibt, bist du Teil des Problems, nicht der Lösung.

Wenn du dir also Frieden wünschst, in dir und in der großen Spiegelung „da draußen“, dann lade ich dich zu folgender Übung ein:

  • Suche dir ein beliebiges Ereignis, von dem du ganz spontan und ganz unverblümt denkst, dass es einer oder mehrere andere verursacht haben. Es kann dich direkt betreffen oder du du kannst nur in irgendeiner Form Zeuge davon sein.
  • Welche Energie ist dort präsent? Bspw. Macht, Unterdrückung, Recht haben wollen… Je ehrlicher du mit dir und deinem Urteil bist, desto tiefer wird diese Übung dich berühren.
  • Und nun schaue, wo in deinem Leben du an diese Energie glaubst, sie hochhältst oder sie für wahr erklärst. Es kann weniger intensiv sein als in dem Ereignis selbst. Du wirst vermutlich keinen Amoklauf gemacht oder einen Krieg ausgelöst haben, aber die Energie des „Amok Laufens“ des im „Krieg mit etwas/jemanden sein“ ist immer dieselbe.
  • Nun erkenne an, dass du das Feld fütterst mit deinem Glauben und deinen Entscheidungen. Es geht hier nicht um Schuld, sondern um Verantwortung.
  • Dein Teil zur Heilung ist es, diese Energien in dir zu heilen. Wie das geht? Indem du es siehst, erkennst und bereit bist, loszulassen.

Besonders gut funktioniert das in Dyaden Meditationen, in Vergebungsarbeit mit einem Lehrer Gottes oder auch im kontemplativen Schreiben. Wenn du Unterstützung oder eine Anleitung dazu brauchst, lass es mich gerne wissen.