Kausalität bedeutet die zeitliche Abfolge von Ereignissen im Raum, wobei der Raum physisch oder mental sein kann. Zeit, Raum und Kausalität sind mentale Kategorien, die mit dem Verstand entstehen und vergehen.
– Nisargadatta Maharaj –

Die Voraussetzung für jede Erfahrung ist die Vorstellung von Zeit und Raum. Ohne sie kann nichts geschehen. Ziehe sie ab und schau, was übrig bleibt.

Wie Wellen im Ozean formt die Aktivität des Verstandes die Erfahrung. Sobald der Verstand ruht, bleibt die zugrundeliegende Essenz der Erfahrung – das SEIN – bestehen, so wie der Ozean immer da ist, mit oder ohne Wellen.

Das Bindeglied zwischen SEIN und Erfahrung ist der Verstand. Der Verstand entsteht innerhalb des SEIN und durch seine Aktivität werden Raum und Zeit geschaffen, in denen Erfahrung stattfinden kann.

Wenn du etwas über die Welt lernen und Ereignisse und Erfahrungen verstehen willst, kannst du in allen möglichen Kategorien forschen, die der Verstand erschafft. Wenn nicht, kannst du alle Kategorien, die vom Verstand stammen, leicht verwerfen. Befreie dich, indem du den „Schöpfungen“ des Verstandes keine Aufmerksamkeit schenkst.

DANKE

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Zwischen den Ufern von Schmerz und Vergnügen fließt der Fluss des Lebens. Nur wenn der Verstand sich weigert, mit dem Leben zu fließen, und an den Ufern stecken bleibt, wird er zum Problem. Mit dem Leben fließen, bedeutet für mich Akzeptanz – kommen lassen, was kommt, und gehen lassen, was geht.

– Nisargadatta Maharaj –

Die Wahrheit ist einfach. Keine Raketenwissenschaft. Du brauchst nichts zu analysieren. Es gibt auch nichts in Ordnung zu bringen, zu klären oder loszuwerden. Es gibt keine Probleme zu lösen.

Der Verstand ist weder richtig noch falsch. Er ist nicht einmal der Feind. Erlaube ihm, das zu sein, was er ist. Verdränge ihn nicht und leugne ihn nicht. Je mehr Energie du darauf verwendest, den Verstand von seiner „Falschheit“ zu korrigieren, desto mehr nährst du ihn.

Lass alles genau so sein, wie es ist. Liebe alles, weil Liebe das ist, was du bist. Klingt wie eine kaputte Schallplatte. Also setze es in die Praxis um. Jeden Tag, unter allen Umständen. Dazu braucht es keine besondere Umgebung oder einen Lehrer. Du wachst auf, du öffnest die Augen, du nimmst die Welt wahr. Was auch immer auftaucht, du liebst es. Du liebst es, und dann kannst du dich immer noch entscheiden, nach deiner Führung zu handeln. Aber der erste Schritt ist immer: Du liebst es.

Wenn das Fließen mit dem, was ist, nicht möglich ist, bemerke den Widerstand. Ha! Sei dankbar für das Geschenk. Nutze die Gelegenheit, um versteckte Glaubenssätze zu finden, die dich davon abhalten, dich ganz dem Fluss des Lebens hinzugeben. Und dann sei vorsichtig: Versuche nicht, den Glauben zu in Ordnung zu bringen oder zu lösen oder loszuwerden. Hier ist nichts falsch. Es ist nur eine Blase, die an die Oberfläche getrieben ist. Beobachte, wie sie blubbert und sich auflöst. Das war’s.

DANKE

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Wie oft kann man geboren werden?
Jeden Moment.
Geboren werden, sterben, geboren werden…

Jedes Mal kommt ein bisschen mehr Leben mit zu dir,
bewohnt deinen Körper.

Wenn du denkst, dieses Gefäß genügt nicht,
zerbricht, wird gesprengt –
Wisse: Öffnung wird dir geschenkt.
Mal unter Schmerzen, mal leise und sanft.

Lerne, die Angst vor dem Loslassen loszulassen
und es wird leicht und weich.

Leben ist alles.
Du bist alles.

Dein Widerstand ändert nichts an der Wahrheit.
Ob sie unter Schmerzen oder in Ekstase zu dir kommt,
entscheidest du.

Sei mutig.
Sei wild.
Sei lebendig.
Nimm dir das Leben.
Lass dich nehmen.

Lass dich berühren.
Heiße jeden Gruß des Lebens willkommen,
egal aus welcher Richtung er dein Herz trifft.

Das Leben hat nur einen Zweck: Leben.

Wieviel Leben bist du bereit, zu empfangen?
Ein Augenblick des Loslassens,
eine Sekunde der Hingabe,
ein Öffnen deines Herzens –
und du bist da.

DANKE

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Da ist Stille.
Jenseits der Worte, Symbole und Formen.

Schatten ziehen an dir vorüber.
Gebe ihnen keine Bedeutung.
Alles, was stirbt, war nie lebendig.
Nur das Leben ist lebendig
und es ist ewig, ohne Anfang, ohne Ende.

Während Bilder vor dir auftauchen,
ruhe in der Stille.
Hier ist die Kraft deines Selbst.

Lass dich nicht verführen,
weder von der Angst noch von den schönen Geschenken.
Beide sind vergiftet.

Was auf den ersten Blick süß schmeckt,
wird sich in Bitterkeit verwandeln.
Daher bleib mit deiner ganzen Aufmerksamkeit bei dem,
was du wirklich willst oder die Welt wird dich verschlingen.

DANKE

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Erlaube dir, dass das Loslassen aus dem Herzen kommt, nicht aus einem Gefühl der Verpflichtung. Denke daran, dass dein Beweggrund wichtig ist.

– Regina Dawn Akers –

Es ist gut deine Reiseroute zu checken.
Halte an.
Spüre rein.

Was möchtest du?
Wozu bist du bereit?

Deine Antwort ändert nichts an der Wahrheit.
Aber sie ist entscheidend für die Erfahrung, die du machst.
Ob Freude oder Glück – sie zeigen sich,
wenn du synchron bist mit deiner inneren Ausrichtung.

Wahrheit wollen ohne das Herz zu integrieren, wird dir kein Glück bringen.
Zwischen den Stühlen verpufft die Energie für beide Seiten.

Willst du Wahrheit?
Was ist Wahrheit?

Sie ist nicht bedrohlich oder zerstörerisch.
Sie ist nicht kompliziert oder weit weg.
Sie ist nicht beschwerlich oder mühevoll.

Wahrheit ist einfach nur das, was immer ist,
jenseits von Veränderung.
Keine große Sache.

Die große Sache ist das,
was du alles zwischen dich und die Wahrheit gestellt hast.
Ein Bollwerk aus Abwehrmechanismen geschürt von Ängsten.

Der Mut liegt darin,
diese selbstgebaute Burg zum Einstürzen zu bringen.
Und das kann nur der, der sie erbaut hat.
Also du.

DANKE

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Die Dinge passieren um mich herum, aber ich nehme nicht an ihnen teil. Ein Ereignis wird nur dann zu einer Erfahrung, wenn ich emotional beteiligt bin. Ich befinde mich in einem Zustand, der vollständig ist, der nicht danach strebt, sich zu verbessern. Welchen Nutzen hat die Erfahrung für mich?

– Nisargadatta Maharaj –

Verschiebung geschehen lassen von Geschichten zum Sein.
Verschiebung geschehen lassen von Zeit und Raum zum Hier und Jetzt.
Verschiebung geschehen lassen von Identität zu Bewusstsein.

Ohne Anhaftung fließt das Leben durch dich
wie es durch jede andere Erscheinung fließt.
Frei und leicht.
Es gibt keine Bedingung, keine Absicht.
Alles ist perfekt.
Alles ist Schönheit.
Alles ist gut.

Nichts muss anders sein.
Keine Erwartungen.
Kein Urteil.
Kein Bedauern.
Kein Groll.

Keine Freude.
Kein Schmerz.
Niemand da, der über das eine oder das andere entscheidet.

Nichts zu lernen.
Nichts zu verlernen.

In Frieden verweilen.
Beobachten.

DANKE

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Bist du bereit für die Wahrheit?
Ich meine, wirklich bereit, sie zu empfangen.
Kein Widerstand? Keine Zweifel?

Du bist das, wonach du suchst.
Du bist die Herrlichkeit, die Schönheit, die Liebe.
Du.

Kannst du dein Herz weich werden lassen?
All deine Waffen niederlegen?
Keine Verteidigungen mehr.

In dir wohnt Gott.
Gib die Suche auf.
Du bist angekommen.

Öffne dein Herz.
Nimm dein Erbe an.
Lass das Licht durch dich fließen.
Keine Versteckspiele mehr.

Höre die Chöre des Himmels,
die für dich singen.
Es ist ein Tag der Freude und Dankbarkeit –
der Tag, an dem du erkennst,
dass du dein Zuhause nie verlassen hast.

DANKE

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Die Angst beiseite zu schieben, indem du nicht auf sie hörst, ist eine Praxis des Erwachens. Denn die Angst beiseite zu legen, indem du ihr nicht zuhörst, ist eine Akt des Vertrauens in das Formlose. Vertrauen in das Formlose ist Vertrauen in die Realität des Du.

– Aus: Thoughts of Awakening, Tag 92 –

Du kannst die Realität deines Seins nicht mit dem Verstand erfassen.
Das Formlose, Unbekannte entzieht sich deinen Gedanken.

Daher kannst du nur eines tun:
Setze dich in Stille.
Verbinde dich mit deinem Herz.
Öffne es.
Lass alles aufsteigen und fließen.

Beobachte.

Du bist der Raum,
in dem die Dinge auftauchen,
sich zeigen und wieder verschwinden.
Dieser Raum ist grenzenlos, formlos, ohne Eigenschaften.
Er bleibt völlig unberührt von allem, was in ihm erscheint.

Beobachte ohne Urteilen.
Sei reines Sehen.
Lass Gedanken ruhen.

Ohne die Filter deiner zufälligen Identität
gibt es nur das Entfalten des Lebens in verschiedenen Formen.
Ein kontinuierliches Wunder, Ausdruck der Liebe und Freude.
Du musst Freude in dir nicht erzeugen,
du musst sie nur wahrnehmen und erkennen,
dass sie immer da ist jenseits deiner Filter.

DANKE

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Jeder Gedanke, der dir Angst oder Schmerz zu bereiten scheint, ist ein Gedanke in deinem Geist. Es gibt nicht eine einzige Ausnahme. Ein Gedanke, der sich nicht in deinem Geist befindet, ist dir unbekannt.

– Aus: Thoughts of Awakening, Tag 66 –

Du siehst, was du denkst.
Du erzeugst deine eigene Welt.
Die schlimmsten Alpträume waren Gedanken,
bevor sie in der Welt sichtbar wurden.

Du kannst diesen Kreislauf stoppen,
indem du deine Gedanken abgibst.
Indem du sie mir offenbarst,
sodass mein Licht sie auflöse.

Du musst Heilung nicht verstehen,
nur geschehen lassen.

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.

Indem du zurücktrittst und ruhst,
kann die Heilung geschehen.

Gedanken tauchen in deinem Geist auf.
Die Frage ist nicht, einen leeren Geist zu haben,
sondern bereits zu sein, alle Gedanken loszulassen.
Vor allem Gedanken, die deine Identität erzeugen.
Dein Selbst-Wille wird weniger.
Immer da, wo du noch Wut und Ärger empfindest,
hältst du noch an Gedanken fest.

Sei bereit auch diese loszulassen,
Lass Liebe – die Annahme von allem, was ist – fließen.

DANKE

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Ich bin nicht dieser Körper. Auch wenn es einen Glauben gibt, dieser Körper zu sein, was wiederum Angst erzeugt, nicht sicher zu sein. Ich bin weder der Glaube noch die Emotionen, die mit dem Glauben an den Glauben auftauchen.

Anhaftung gibt mir die Vorstellung davon, wer ich bin. Ich mag denken, dass ich alles bin, an das ich mich gebunden fühle. Angst schafft eine starke Bindung zwischen dem Objekt und dem Subjekt. Ich kann starke Anhaftungen durch starke Gefühle bemerken, die aufkommen.

Bin ich eine Frau? Bin ich eine Mutter? Bin ich irgendetwas, das mir wichtig ist? Bin ich das, was ich denke, dass ich bin? Kann ich etwas sein, ohne zu denken?

Gibt es einen Unterschied zwischen der Wahrnehmung von Formen, die zu diesem Körper zu gehören scheinen, und der Wahrnehmung von Formen, die nicht zu diesem Körper gehören? Was ist der Unterschied zwischen der Hand dieses Körpers und dem Stuhl, auf dem dieser Körper sitzt? Warum wird das eine Ding als Teil von „mir“ wahrgenommen und das andere nicht? Wer zieht die Grenze zwischen „ich“ und „nicht-ich“?

Was würde ich denken, was ich bin, wenn es mir nie jemand gesagt hätte? Was wäre ich ohne zu denken? Was wäre ich ohne Wahrnehmung? Was wäre ich ohne Fühlen?

Einladung, mehr über Kontemplation zu erfahren.