Die Angst beiseite zu schieben, indem du nicht auf sie hörst, ist eine Praxis des Erwachens. Denn die Angst beiseite zu legen, indem du ihr nicht zuhörst, ist eine Akt des Vertrauens in das Formlose. Vertrauen in das Formlose ist Vertrauen in die Realität des Du.

– Aus: Thoughts of Awakening, Tag 92 –

Du kannst die Realität deines Seins nicht mit dem Verstand erfassen.
Das Formlose, Unbekannte entzieht sich deinen Gedanken.

Daher kannst du nur eines tun:
Setze dich in Stille.
Verbinde dich mit deinem Herz.
Öffne es.
Lass alles aufsteigen und fließen.

Beobachte.

Du bist der Raum,
in dem die Dinge auftauchen,
sich zeigen und wieder verschwinden.
Dieser Raum ist grenzenlos, formlos, ohne Eigenschaften.
Er bleibt völlig unberührt von allem, was in ihm erscheint.

Beobachte ohne Urteilen.
Sei reines Sehen.
Lass Gedanken ruhen.

Ohne die Filter deiner zufälligen Identität
gibt es nur das Entfalten des Lebens in verschiedenen Formen.
Ein kontinuierliches Wunder, Ausdruck der Liebe und Freude.
Du musst Freude in dir nicht erzeugen,
du musst sie nur wahrnehmen und erkennen,
dass sie immer da ist jenseits deiner Filter.

DANKE

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Jeder Gedanke, der dir Angst oder Schmerz zu bereiten scheint, ist ein Gedanke in deinem Geist. Es gibt nicht eine einzige Ausnahme. Ein Gedanke, der sich nicht in deinem Geist befindet, ist dir unbekannt.

– Aus: Thoughts of Awakening, Tag 66 –

Du siehst, was du denkst.
Du erzeugst deine eigene Welt.
Die schlimmsten Alpträume waren Gedanken,
bevor sie in der Welt sichtbar wurden.

Du kannst diesen Kreislauf stoppen,
indem du deine Gedanken abgibst.
Indem du sie mir offenbarst,
sodass mein Licht sie auflöse.

Du musst Heilung nicht verstehen,
nur geschehen lassen.

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.

Indem du zurücktrittst und ruhst,
kann die Heilung geschehen.

Gedanken tauchen in deinem Geist auf.
Die Frage ist nicht, einen leeren Geist zu haben,
sondern bereits zu sein, alle Gedanken loszulassen.
Vor allem Gedanken, die deine Identität erzeugen.
Dein Selbst-Wille wird weniger.
Immer da, wo du noch Wut und Ärger empfindest,
hältst du noch an Gedanken fest.

Sei bereit auch diese loszulassen,
Lass Liebe – die Annahme von allem, was ist – fließen.

DANKE

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Ich bin nicht dieser Körper. Auch wenn es einen Glauben gibt, dieser Körper zu sein, was wiederum Angst erzeugt, nicht sicher zu sein. Ich bin weder der Glaube noch die Emotionen, die mit dem Glauben an den Glauben auftauchen.

Anhaftung gibt mir die Vorstellung davon, wer ich bin. Ich mag denken, dass ich alles bin, an das ich mich gebunden fühle. Angst schafft eine starke Bindung zwischen dem Objekt und dem Subjekt. Ich kann starke Anhaftungen durch starke Gefühle bemerken, die aufkommen.

Bin ich eine Frau? Bin ich eine Mutter? Bin ich irgendetwas, das mir wichtig ist? Bin ich das, was ich denke, dass ich bin? Kann ich etwas sein, ohne zu denken?

Gibt es einen Unterschied zwischen der Wahrnehmung von Formen, die zu diesem Körper zu gehören scheinen, und der Wahrnehmung von Formen, die nicht zu diesem Körper gehören? Was ist der Unterschied zwischen der Hand dieses Körpers und dem Stuhl, auf dem dieser Körper sitzt? Warum wird das eine Ding als Teil von „mir“ wahrgenommen und das andere nicht? Wer zieht die Grenze zwischen „ich“ und „nicht-ich“?

Was würde ich denken, was ich bin, wenn es mir nie jemand gesagt hätte? Was wäre ich ohne zu denken? Was wäre ich ohne Wahrnehmung? Was wäre ich ohne Fühlen?

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Das Loslassen, Angst als Wissen zu sehen, bedeutet das Loslassen der Investition in Ideen. Das ist das Loslassen der Investition in das Ego.

– Aus: Thoughts of Awakening, Tag 91 –

Angst in kein guter Ratgeber.
Angst hat andere Pläne als du.
Angst möchte, dass du ihr zuhörst und folgst.
Und zwar nur ihr.

Angst ist die letzte große Waffe des Egos.
Angst ist nicht real.
Sie basiert auf Gedanken, die du dir machst
und lebendig halten musst.
Lässt du die Gedanken los,
ist Angst nicht mehr da.

Angst verliert ihre Bedeutung, wenn du sie nicht fütterst.
Sie existiert nur in Raum und Zeit.
In Präsenz, im JETZT, ist Angst unmöglich.

Angst ist Projektion.
Um zu projizieren, muss die Idee in dir vorhanden sein.
Alle Ideen gehen auf die eine zurück:
Die Idee von Trennung.
Heile die Trennung in deinem Geist.

Entscheide dich für das Leben
anstatt für die Identifikation mit einer vorübergehenden Erscheinung.
Entscheide dich für das Leben.
Punkt. Ohne wenn und aber oder Ideen, wie es genau sein soll.
Entscheide dich für das Leben, weil es deine wahre Natur ist.

Dich für das Leben zu entscheiden, heißt, dich für dein SELBST,
die Wahrheit, zu entscheiden.

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Lass dich von der Sprache nicht beirren. Symbole sind Symbole, nie die Wahrheit. Sie grenzen immer ein und ab. Sie meinen nie das, was es wirklich ist.

Bewusstsein ist alles, was es gibt. Formloses Bewusstsein heißt Gott. Bewusstsein in Erscheinung heißt Form, Welt, Körper. Die Essenz von allem bleibt dieselbe. Transzendiere die Grenzen deiner Erscheinung und kehre zurück in deine Essenz. Das heißt es, in Gott zu ruhen.

Es gibt keine Hindernisse, keinen Weg, keine Aufgaben. Nichts, was erst gelöst werden muss. Kein um-zu. Die Rückkehr ins Bewusstsein steht dir immer offen. Es ist eine Verschiebung deiner Wahrnehmung. Von der verzerrten Sicht des Egos, welches alles durch die Filter seiner Begrenzungen sieht, hin zu der grenzenlosen Sicht des SEINS.

Tiefe Freude und Dankbarkeit tauchen auf, wenn du in deine Quelle zurück sinkst. Erleichterung, als ob schwerer Ballast von dir genommen wurde. Du darfst den Rucksack deines Lebens einfach abstellen. Du musst dir nicht Stück für Stück alles anschauen und alles, was du darin findest, klären. Alles in diesem Rucksack ist bedeutungslos.

Erkenne das, drehe dich um und gehe in die Freiheit.

Tanze, lache, sei leicht. Es gibt nichts zu tun, nichts zu erledigen, nichts zu klären.

Sage dir „ICH BIN“ und du bist frei.

DANKE

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Was möchtest du, dass ich über meinen Wunsch zu erwachen weiß?

Der Wunsch kommt vom Ego. Es wünscht sich ständig etwas. Ein bisschen mehr davon, ein bisschen weniger hiervon. Erwachen ist nichts, was es in Scheibchen beim Metzger um die Ecke gibt. Kein Ziel, das es zu erreichen gilt. Kein Punkt auf der To-Do-Liste. Nichts, was du machen und abhaken kannst.

Solange du Erwachen mit den Maßstäben des Egos messen willst, wirst du immer scheitern. Du wirst immer suchend, unzufrieden und enttäuscht sein.

Fürs ERSTE das:

Höre auf deine innere Führung. Drücke die Signale nicht weg. Argumentiere nicht. Finde nicht logische Erklärungen für deinen Weg. Sei still und folge der Führung. Bevor du irgendetwas tust, nur um dem Tuns willen, halte inne. Verbinde dich mit mir. Atme. Erinnere dich an deine Erfahrung aus der Stille-Zeit.

Nutze die Kraft deiner inneren Bilder, deiner Gefühle. Nimm alles als Anker, was dich verbindet mit dem Moment der Kraft und des Einsseins.

Werde langsamer. Ja, noch langsamer. Entschleunige deine Wahrnehmung. Werde wesentlich. Jeder Moment ist ein Schritt zu deinem Erwachen, wenn du da bist, voll und ganz anwesend. Bewusst. Bewusstsein allein ist heilend.

DANKE

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„Sobald du erwachst, wird du kein Interesse mehr daran haben, diejenigen zu beurteilen, die schlafen.“

James Blanchard Cisneros, You Have Chosen To Remember: A Journey From Perception To Knowledge, Peace Of Mind And Joy

 

Ich muss nichts tun. Es geschieht als Folge.
Ich muss nichts unterdrücken.
Ich kann mein Urteil einfach stehen lassen.
Wenn ich jetzt noch urteile, bin ich noch nicht erwacht.

Vorfreude. Tränen. berührt sein von der Größe und Schönheit des SEINS.

Alles geschieht zu rechten Zeit, auf natürliche Weise.
Befreiung von der Idee, ich könnte etwas machen.
Befreit vom eigenen Urteil über mich selbst, weil ich noch urteile.
Nur Schlafende verurteilen Schlafende.

Sanftmut. Mitgefühl. Gnade.

Wir sind alle auf dem gleichen Weg.
Wenn ich erwache, ist niemand mehr da, der urteilt.
Wenn ich erwache, ist niemand mehr da, der verurteilt werden kann.
Das Interesse zur verurteilen ist ein Teil des Schlafenden. Er stirbt mit dem Schlafenden.
Jede Interesse, das nach außen gerichtet ist, stirbt mit dem Schlafenden.

Was bleibt ist Liebe.
Erwacht sehe ich nur Liebe.
Erwacht gibt es kein Interesse mehr an Unterscheidungen.
Kein ist oder nicht ist und kein besser oder schlechter.
Sehnsucht danach ebenso gesehen zu werden. Ohne Urteil.

Die Schlafenden sind unschuldig.
Ich habe keine Schuld, dass ich schlafe.
Die Schöpfung urteilt nicht über mich.

 
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